2.Löschzug

   
Die Fahrzeuge des 2.Löschzug der Feuerwehr Grafenau wird in den meisten Fällen gemeinsam mit dem 1.Löschzug eingesetzt und unterstützt diesen je nach Einsatzlage mit den entsprechenden Fahrzeugen. Bei Bränden an Einsatzstellen ohne feste Wasserversorgung wird durch die Fahrzeuge des 2.Löschzuges eine Wasserversorgungsleitung aufgebaut, hierfür sind im LF16 1000m B-Schlauch (800m in Buchten und 200m auf Haspel) und auf dem GW-T 1000m B-Schlauch in Buchten, sowie auf jedem Fahrzeug eine TS8/8 verlastet. Der 2.Löschzug besteht aus einem Führungsfahrzeug (MTW), einem Tanklöschfahrzeug (TLF8/24), einem Löschfahrzeug (LF16) und je nach Einsatzlage noch als Sonderfahrzeug der Gerätewagen-Transport (GW-T).
   
   
Der Mannschaftstransportwagen (MTW) dient bei einem getrennten Einsatz von 1. und 2. Löschzug, dem 2.Löschzug als Führungsfahrzeug. Bei einem gemeinsamen Einsatz dient der MTW als Zubringerfahrzeug von zusätzlicher Mannschaft und zusätzlichem Gerät. 
   
Das Tanklöschfahrzeug 8/24 (TLF8/24) wird mit 3 Einsatzkräften besetzt und rückt von Dätzingen aus als zweites Fahrzeug zur Einsatzstelle aus. Hauptsächlich wird das TLF8/24 zum Transport von Wasser an die Einsatzstelle, als Verstärkerpumpe bei Wasserförderung über lange Wegstrecke oder der Dachwerfer bei größeren Bränden eingesetzt. Sollte die Feuerwehr Grafenau zu Einsätzen mit Strassenverunreinigungen, wie Ölspuren alarmiert rückt dieses Fahrzeug in Dätzingen als erstes Großfahrzeug ab. 
   
Das Löschfahrzeug 16 (LF16) wird mit 9 Einsatzkräften besetzt und rückt im 2.Löschzug von Döffingen aus als erstes Großfahrzeug aus. Während der Fahrt zur Einsatzstelle können sich 2 Personen (Angriffstrupp) mit Atemschutzgeräten ausrüsten. Bei einem gemeinsamen Einsatz mit dem 1.Löschzug werden durch das LF16 entweder zusätzliche Einsatzkräfte und Atemschutztrupps an die Einsatzstelle gebracht oder bei einem Brandeinsatz außerhalb des Ortes, mit keiner festen Wasserversorgung, eine Wasserleitung bis zur Einsatzstelle gelegt. Sollte es zu einem Einsatz mit technischer Hilfe, wie z.B. ein Verkehrsunfall kommen, kann durch die Beladung mit einem hydraulischen Rettungssatz die Fahrzeuge des 1.Löschzugs mit einem 3. Rettungssatz unterstützt werden. 
   
 Der Gerätewagen-Transport (GW-T) kann als "Allround-Fahrzeug" bezeichnet werden. Da die Beladung, aufgrund von Rollcontainern, nicht dauerhaft festgelegt ist kann je nach Art des Einsatzes die entsprechende Beladung per Ladebordwand schnell beladen/ausgetauscht werden. Bei einem Brandeinsatz außerhalb des Ortes kann gemeinsam mit dem LF16 eine Wasserversorgungsleitung an die Einsatzstelle gelegt werden. Sonst wird der GW-T hauptsächlich zur Beseitigung von Ölspuren eingesetzt und rückt bei so einem Einsatz von Döffingen aus als erstes Fahrzeug aus.