Rettungssäge Spezial-Motorkettensäge mit einer Spezialkette. Mit dieser Säge können verschiedenste Materialien gesägt werden, wie z.B. Bleche, Bitumenpappe, Verbund- oder Drahtglas, mit Nägeln versetztes Holz, sowie Panzerglas und ICE-Scheiben. Um die Schnitttiefe exakt einzustellen wird die Führungsschiene von einem Schnitttiefenbegrenzer verdeckt. Mit dieser Säge können unter anderem Zugänge und Ventilationsöffnungen in Flach- und Hallendächer gesägt werden. Diese Säge wurde als Ersatz für die bisher verwendete Wimutec-Säge beschafft und ist auf dem LF16/12 verlastet. | ![]() | |
| Hohlstrahlrohr Spezielles Strahlrohr zur Brandbekämpfung im Innenangriff, dessen Wasserstrahl aus kleinen Wassertröpfchen besteht. Im Gegensatz zu einem normalen Mehrzweckstrahlrohr sind die Wasserdurchflussmenge und das Sprühbild variabel einstellbar. Somit kann der Löschwassereinsatz im Innenangriff auf das nötigste beschränkt und ein Wasserschaden vermieden werden. Durch die so genannte "Mannschutz-Funktion" kann sich der vorgehende Trupp gegen evtl. auftretende Rauchgasdurchzündungen schützen. Alle Atemschutzgeräteträger werden fortlaufend in der Benutzung des Hohlstrahlrohres im Innenangriff geschult, um alle Abläufe "aus dem Schlaf heraus" zu können. | |
Knickkopfleuchte Die Knickkopfleuchte wird an der Einsatzjacke oder am Atemschutzgerät befestigt und erleichtert somit den Einsatz des Angriffstrupps, da dieser nicht zusätzlich noch eine Handlampe in der Hand halten muss. Um die Einsatzzeiten zu verlängern, sind alle Knickkopfleuchten mit der neuen LED-Technik ausgestattet. | ||
Hochleistungslüfter Um verrauchte Räume und Gebäude rauchfrei zu bekommen werden so genannte Hochleistungslüfter eingesetzt. Diese erzeugen durch ihren Luftstrom einen leichten Überdruck im Gebäude womit der Rauch durch Öffnungen wie Fenster und Türen aus dem Gebäude gedrückt wird. Der Feuerwehr Grafenau stehen 3 verschiedene Lüfter-Varianten, mit Benzin-, Elektro- und Wasserantrieb zur Verfügung. | ||
Totmannmelder Der Totmannmelder dient zum schnellen Auffinden von Verunglückten oder ohnmächtigen Atemschutztrupps. Er wird durch das ziehen eines Schlüssels (auf dem Bild der rote Teil des Gerätes) aktiviert und reagiert anschließend auf die Bewegungen des Feuerwehrmanns. Sollte der Feuerwehrmann sich nicht mehr bewegen besitzt das Gerät zwei Voralarme und ein Hauptalarm. Hierbei beginnt das Gerät rot zu blinken und laute Töne in verschiedenen Stufen abzugeben. Wird der Voralarm aufgrund von keiner Tätigkeit des Feuerwehrmannes aktiviert kann dieser durch Bewegen des Feuerwehrmannes abgebrochen werden. Dies ist auch noch während des zweiten Voralarms möglich. Sobald sich das Gerät im Hauptalarm-Modus befindet lässt sich der Alarm nur noch durch zweifaches Betätigen der großen Taste abbrechen. Durch diese Taste ist es auch möglich das Gerät manuell in den Hauptalarm-Modus zu versetzen und somit auf sich aufmerksam zu machen. In diesem Video sind die verschiedenen Alarm-Modi dargestellt (bitte etwas Geduld beim Laden des Videos). | ||
Gasmessgerät Durch das Gasmessgerät können der prozentuale Sauerstoffanteil in der Luft und die untere Explosiongrenze gemessen werden. Diese Gasmessgeräte werden auf den Fahrzeugen LF16/12, TLF16/25 und LF16 mitgeführt. Auf dem ELW wird ein Gasmessgerät anderer Bauart mitgeführt. Seitdem Jahr 2005 ist die Gemeinde Grafenau an das Gasnetz angeschlossen und die Ausbauarbeiten sind immer noch im Gange. Dadurch hat sich auch das Einsatzspektrum der Feuerwehr Grafenau um mögliche Gaseinsätze erweitert. Seither ist die Feuerwehr Grafenau auch mit den drei zusätzlichen Gasmessgerät auf den Löschfahrzeugen ausgerüstet. | ||
Handsprechfunkgerät Die Feuerwehr Grafenau verwendet 4 verschiedene Varianten von Handsprechfunkgeräten. Aber alle erfüllen den selben Zweck, Kommunikation unter den Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Um vorallem während des Einsatzes unter Atemschutz die Bedienung des Gerätes so einfach wie möglich zu gestalten sind alle Handsprechfunkgeräte mit einem so genannten Lautsprechermikrofon ausgestattet, das wie auf dem Bild zu sehen über ein Kabel mit dem Handsprechfunkgerät verbunden ist. | ||
![]() | Hydraulische Rettungsgeräte Die Feuerwehr Grafenau ist mit 3 so genannten hydraulischen Rettungssätzen ausgestattet. Diese sind, in verschiedener Ausführung auf den Fahrzeugen TLF16/25, LF16/12 und LF16 zu finden. Hydraulische Rettungsgeräte werden in der technischen Hilfeleistung eingesetzt, hauptsächlich zur Rettung eingeklemmter Personen aus Fahrzeugen, nach einem Verkehrsunfall. Können aber auch in anderen Bereichen der technischen Hilfeleistung eingesetzt werden z.B. um schwere Lasten zur Befreiung anzuheben. Auf dem LF16 ist im Gegensatz zu den anderen zwei Fahrzeugen nur ein hydraulischer Spreizer und eine hydraulische Schere verlastet. Neben diesen beiden Geräten ist auf dem LF16/12 noch ein hydraulischer Rettungszylinder untergebracht. Da das TLF16/25 mehr in Richtung technische Hilfeleistung ausgerüstet ist, sind hier neben Schere und Spreizer noch 3 hydraulische Rettungszylinder und eine hydraulische Pedalschere verlastet. Alle Rettungsgeräte sind mit dem so genannten Singel-Kupplungssystem ausgestattet. Hiermit lassen sich die Geräte deutlich schneller wie mit dem alten Doppel-Kupplungssystem an das Hydraulikaggregatt anschließen und trennen. Zusätzlich ist es nun auch möglich Geräte bei unter Druck stehender Leitung zu wechseln. | |
Atemschutzgerät Die Feuerwehr Grafenau verfügt über so genannte Einflaschen-Atemschutzgeräte mit Überdrucktechnik. Um die Belastung des Atemschutzgeräteträgers zu vermindern sind die Atemschutzflaschen aus dem leichten Composit Material gefertigt. Diese Atemschutzflaschen haben ein Volumen von 6,8l und die Atemluft wird mit 300bar in die Atemschutzflasche gepresst. Somit ergibt sich ca. ein nutzbarer Atemluftvorrat von 1870l. Somit ergibt sich ein Einsatz von ca. 20-30min bei einem körperlich fitten Atemschutzgeräteträger. Die Atemschutzgeräte der Feuerwehr Grafenau verfügen über die so genannte Überdrucktechnik. Hierbei ist in der Atemschutzmaske ein dauerhafter Überdruck vorhanden, somit können bei einer vielleicht auftretender Undichtigkeit der Atemschutzmaske keine Gase in die Maske geraten. Als zusätzliche Ausrüstung befindet sich in Grafenau an der Bebänderung des Atemschutzgerätes noch ein Totmannmelder (Beschreibung oben) und ein Holster in dem sich 2 Holzkeile (um Türen zu blockieren) und eine sehr scharfe Rettungsschere befinden. | ![]() | |








